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Neulewiner Impressionen


Seine erste Erwähnung findet Neulewin im Jahr 1755, als auf Geheiß des Königs, Friedrich des Großen, die Besiedelung des Bruches mit Kolonistenfamilien im Gange war. Ein Großteil
der 80 Kolonistenfamilien Neu Lewins stammt aus Polen. 
Auch Theodor Fontane schrieb auf seinen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" die ureigene Mentalität der Neulewiner und äußerte sich in lobenden Worten über den Ort. 

Die ersten Jahre Neulewins waren Jahre der Entbehrungen. Der fruchtbare Boden musste urbar gemacht werden. Nicht wenige gaben auf und kehrten Neulewin den Rücken. Das Leben in einem durch die Bewallung der Neuen und der Alten Oder trockengelegten Ort barg noch viele Gefahren in sich. Die Wälle stellten noch keinen sicheren Schutz vor drohenden Hochwassern dar. Immer wieder rissen Teile der Dämme und Wassermassen ergossen sich ins Bruch. Die Ernte wurde zu nichte gemacht, Vieh kam ums Leben und Gehöfte standen unter Wasser. Die letzte Hochwasserbedrohung im Jahr 1997 ist allen Bürgern der Gemeinde noch in Erinnerung. 

Heute gehört Neulewin zu den attraktivsten Gemeinden des Oderbruches. Man ist ständig bemüht Altes zu erhalten, Traditionen zu bewahren und Einstiges wieder aufleben zu lassen. Unabhängig von der Jahreszeit bietet Neulewin seinem Besucher eine Vielzahl von Eindrücken über das dörfliche Leben. Die Nähe zur Alten und zur Neuen Oder und die entstandenen Wanderwege entlang der Flussläufe und durchs Oderbruch bieten Urlaubern viele Möglichkeiten zur aktiven Freizeitgestaltung in der Natur. In der Heimatstube erhält der Besucher zahlreiche Informationen über die Geschichte des Ortes und hat die Möglichkeit, historische Exponate zu besichtigen. 




Fotorechte: Oderbruchscheune 2016

Sie dürfen die Fotos für private Zwecke nutzen. Für gewerbliche oder öffentliche Zwecke ist eine Quellenangabe hinzu zu fügen.


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